Krav Maga Regensburg. Oder Matial Arts Systematics?  Informiere Dich über die Unterschiede.

Krav Maga Regensburg | Lexikon Martial Arts Systematics

Als Begründer des Krav Maga gilt Imrich Lichtenfeld  (1910 – 1998).

Er lehrte in den 30er Jahren in Preßburg (Bratislava), um die dort lebenden Juden gegen antisemitische Übergriffe zu unterstützen. 1940 floh Krav Maga Begründer Lichtenfeld aus der Slowakei. Nach einer Zeit in der britischen Armee durfte Lichtenfeld nach Palästina einreisen, wo er schließlich Krav Maga unterrichtete. Im Krav Maga gibt es, wie im Martial Arts Systematics auch, keine Wettkämpfe. Denn es ist nicht die Intention dieser Selbstverteidigungskünste, für Pokale oder einem sportlichen Ego-Vergleich zu trainieren.

Ursprung und Hype

Krav Maga wurde als Nahkampfsystem in der israelischen Armee gelehrt. Es erlangte in der heutigen Zeit einen Hype durch gekonntes Marketing. Sowie durch Kinofilme und die zu Beginn vergleichsweise einfache Krav Maga Trainerausbildung, im Vergleich zu vielen anderen Kampfkünsten. Denn dadurch stampften Schulen wie nichts aus dem Boden und es gab sie schnell an jedem Ort, vorzugsweise in Fitnesscentern. Diese Vorgehensweise wurde auch schon von anderen Kampfkunstverbänden genutzt und führte nicht selten zum Erfolg. Zudem wird durch die Anpassung der Wünsche der Bevölkerung immer mehr der Fitnessaspekt hervorgehoben. Die Qualität der Ausbildung ist von Stadt zu Stadt eher unterschiedlich. Denn es liegt immer am trainierenden Menschen selbst, und weniger am jeweiligen Stil. 

Eine Art „Trainer-TÜV“ gibt es in den meisten Kampfkünsten leider nicht, auch wenn sich einige Kampfkunst-Trainer mit so einer Auszeichnung brüsten. Aber kein Verband wird zu einem Schulleiter gehen und Ihn zwingen sich weiter fortzubilden, nachdem er eine Trainer-Lizenz erworben hat. Das ist zum Glück im Verband der „Martial Arts Systematics“ anders. Hier verliert man sogar seine Lizenz, wenn man sich als Schulleiter nicht genügend fortbildet. Diesen Standard stellt zumindest dieser Verband an seine Ausbilder. 

Kriegszweck oder Selbstverteidigung?

Doch weiter zum Krav Maga. Der Ursprung dieser Kampfkunst galt militärischen Zwecken. Es ging hier ursprünglich um Krieg und nicht um Selbstverteidigung. Diese 2 Begriffe mögen oberflächlich betrachtet verwandt sein, jedoch unterscheiden Sie sich stark von der Ausgangssituation. So hat man in der Selbstverteidigung, anders als im Krieg, sicherlich nicht das Töten seines Gegners als primäres Ziel im Sinn (Wir zumindest nicht).

Das Krav Maga hat sich heute dahingehend etwas verändert. Der Ursprung wurde verwässert und es wird in manchen Schulen von anderen Künsten einiges hineingemischt.

Dieser oder jener Stil – Vermischungen

Heutzutage kann man jedoch allgemein gar nicht mehr klar sagen: Es ist dieser oder jener Stil. Kampfkunst ist nunmal lebendig und müssen sich verändern dürfen. Z.B. unterscheidet sich auch das Karate von damals sehr von dem modernen Karate von heute. Aber auch das alte Karate ist ja innerhalb einer Entwicklungsgeschichte entstanden und war nicht von heute auf morgen plötzlich da. Die Frage ist: Was wäre daraus jeweils geworden, wenn die Begründer noch 100 Jahre gelebt hätten?

Einflüsse anderer Stile sind nicht mehr aufzuhalten, was aus unserer Sicht aber eine gute Entwicklung ist. Vorausgesetzt es wird keine wahllose Techniksammlung, sondern ist in ein bereits geschlossenes System integrierbar, welches nicht auf Techniken basiert.

Oft zeichnet sich ein Selbstverteidigungskurs in manchen Schulen durch eine Vielzahl an Techniken aus. Was manche als gut betrachten, erscheint aus unserer Sicht gerade für die Selbstverteidigung jedoch problematisch. Da es unter Stress meist schwierig ist, je Angriff eine andere Abwehr abzurufen.

Wenig gegen Vieles ist, aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung, gerade für Laien sinnvoller. Die Wahrheit ist für Anfänger unbequem und man muss den Frust seiner Grenzen erstmal bewusst werden. Da nützt es nichts, sich im Training immer nur gut zu fühlen, wenn dieses Gefühl aus einer Illusion entspringt. Echtes Selbstverteidigungstraining hat eher etwas von einem Zahnarztbesuch. Manchmal etwas unangenehm, aber danach geht´s besser.

Professionelle Schulen und Alternativen gibt es viele. Die Auswahl ist groß. Suchen Sie deshalb nicht nur nach einem Stilnamen, sondern werden Sie sich über Ihre Wünsche klar.

Was ist Ihnen am Wichtigsten?
Wie sind die Leute dort?
Unterrichten die Ausbilder mit Leidenschaft?
Lerne ich nur das was ich will, oder doch besser, das was ich brauche (das ist leider oft ein großer Unterschied)?

Schauen Sie sich doch auch mal unsere Schule an.

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